Friedrichsau Grundschule


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Schulfähigkeit

Bildung und Schule

Schulfähigkeit

1. Körperliche Voraussetzungen

2. Wahrnehmungsfähigkeit

3. Sprachliche Voraussetzungen

4. Sozial-emotionale Vorraussetzungen




1. Körperliche Voraussetzungen

Mit grobmotorischen Fähigkeiten sind Bewegungen wie Gehen, Balancieren oder Radfahren gemeint, die Gleichgewichtssinn und Körperkoordination erfordern. Feinmotorische Fähigkeiten schließen die Beweglichkeit der Hand und Finger, die Koordination von Auge und Hand sowie das Gefühl für den richtigen Krafteinsatz ein.

Das sollte ein Schulkind können:

  • Rückwärts laufen
  • Auf einem Bein und mit zwei Beinen vorwärts und rückwärts hüpfen
  • Über ein Linie balancieren
  • Eine Schleife oder einen Knoten binden
  • Einen Stift halten und zielgerichtet führen
  • Mit Schere und Klebestift umgehen




2. Wahrnehmungsfähigkeit

In der Schule werden ganz unterschiedliche Ansprüche an das Hören, die auditive Wahrnehmung, gestellt.

Folgendes sollte ein Schulkind können:

  • Geräusche zuordnen, gleiche Geräusche erkennen
  • Die Richtung eines Geräuschs erkennen
  • Etwas nachsprechen, z.B. eine Zahlenreihenfolge oder einen Satz
  • Einen Rhythmus nachklatschen
  • Reime erkennen und selber bilden
  • Laute erkennen und unterscheiden
  • Wörter in Silben gliedern




Ihr Kind sollte auch Farben, Formen und Muster wahrnehmen und unterscheiden können, um lesen zu lernen oder Zahlen zu erkennen und voneinander zu unterscheiden.


Das sollte ein Schulkind können:

  • Farben, Größen und Muster unterscheiden
  • Linien mit dem Stift nachfahren
  • Paare, also zwei gleiche Bilder oder Gegenstände, erkennen
  • Mengen erkennen und unterscheiden
  • Blätter so falten können, dass die Kanten weitgehend aufeinanderliegen




Lernen bedeutet Dinge zu begreifen:
Von Beginn an fasst ein Kind mit den Händen Gegenstände an, hantiert und experimentiert mit ihnen und lernt so nach und nach seine Umwelt kennen.

Dinge, die ein Schulkind gemacht haben sollte:

  • Gegenstände ertasten und die Beschaffenheit unterscheiden können. (Einen Ball, einen Bauklotz oder Ähnliches)
  • Mit den Händen Spuren im Matsch, Sand gezogen haben
  • Mit Lehm, Kleister gematscht haben
  • Mit Fingerfarben gemalt haben




3. Sprachliche Voraussetzungen

Sich verständigen können, ist für eine Schule außerordentlich wichtig. Über die Sprache werden soziale Kontakte geknüpft und gepflegt. Die Wissensvermittlung geschieht großteils über die Sprache und auch für das Schreibenlernen ist das Sprechenkönnen grundlegend.

Das sollte ein Schulkind können:

  • Sich deutlich mitteilen
  • Bei Verständnisschwierigkeiten oder unbekannten Wörtern nachfragen
  • Grammatisch richtige Sätze bilden
  • Steigerungsformen: z.B. schnell, schneller, am schnellsten
  • Zeitbegriffe: gestern, heute, morgen, übermorgen, …..
  • Kleine Geschichten erzählen können




4. Sozial-emotionale Voraussetzung


Schulanfänger müssen auf neue Menschen zugehen: Freude finden, zum Klassenlehrer und zu anderen Beziehungen und Vertrauen aufbauen und in einer Gruppe ihren Platz finden. Dafür muss ein Kind emotional stabil sein und im Umgang mit anderen über soziale Kompetenzen verfügen. Auch Konzentration und Ausdauer sind gefragt.

Wenn ihr Kind neugierig und Interesse daran hat, neue Dinge zu erfahren und Fragen zu stellen, dann wird es in der Schule gut zurecht kommen.


Das Wichtigste aber:

Ein Schulkind soll Spaß am Lernen haben und sich auf die Schule freuen!





Sollten Sie Bedenken bezüglich der Einschulung haben, ist es sinnvoll, den Kontakt mit dem Kindergarten oder Schule zu suchen.








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